60 Jahre Schmücker

Es war das Jahr 1958 als zwei junge Leute, die - wie sich später herausstellen sollte - die glorreiche Idee hatten, zur Verschönerung der Altstadt zu Zeiten des Schützenfestes beizutragen. Von den Gemeindeschwestern am Stiftsplatz liehen sie sich die Fähnchen, die ansonsten nur zur Fronleichnamsprozession verwendet wurden. Der Erfolg gab den beiden Recht... ach ja, es handelt sich um zwei, die später maßgeblichen Einfluß auf die Geschicke der 6ten haben sollten: Josef Arnold und Heinz-Dieter Lang.

Schon im nächsten Jahr kam das nächste Urgestein - August Bähr - hinzu, was ebenso wegweisend war, denn seine Schwester sollte später zur „Fähnchen Erna“ werden und die ersten eigenen Fähnchen der Gesellschaft nähen.
Der Rest ist mittlerweile Geschichte, die sich, wie wir wissen, wiederholt, denn seit nun mehr 60 Jahren entwickelt die Lambertusstraße immer zur Kirmes- und Schützenfestzeit ihre besondere Schönheit. Und das alles durch unsere Fahnen.

Viele Anekdoten und Geschichten könnten wir an dieser Stelle erzählen. Vielleicht greifen wir aber die Aktuellste heraus. Denn nur dank des Einsatzes der Anwohner und dem großen Herzen für‘s Brauchtum eines bauwerkenden Poliers, ist es uns auch heute, nach dem Umbau auf der Lambertusstraße möglich, diese Straße weiterhin zu dekorieren.

Auf die nächsten 40 Jahre !